Hier die Argentinische Big Brother Version mit verteilten EMPI-Rollen. Unser Wochenthema ist: Kommunikation im Miteinander und so war dies ein guter Aufhänger. Ja man merkt, dass die ersten romantischen 2 Monate nun vorbei sind und es ernst wird. Jeder zeigt sein wahres Gesicht und das ist nicht immer seine Sonnenseite, zudem ist offene Kommunikation nicht gerade eine südamerikanische Stärke. Also bleibt es “spannend”.
Gestern sahen wir im Kino “Poema de salvacion” ein christlicher Film über einen Jugendlichen der vom Glauben abfiel, ein böser Heavymeatler wurde und schließlich wieder zu seinen Wurzeln zurückfand. Starkes Zeugnis, schwache Umsetzung im “Erzählerstil”. Die Gemeinden hier buchten jedenfalls ganze Kinos aus. “Dann isses ja ein Erfolg”.
Unser Wochenkurs dreht sich um “Seelsorge und christliche Psychologie”. Eigentlich interessant aber das meiste schon bekannt, dazu noch vorgetragen von einer Psychologin also keinem Leerkörper. Das könnte es abwechslungsreich machen, ist es aber, sondern besteht aus stundenlangen Monologen. Da kann man leicht mal ein Auge zudrücken (oder zwei).
Vergangenes Wochenende gings wieder in die Suppenküche. Diesmal konnte ich mich hinter dem Kochlöffel verstecken und musste nicht so viele anstrengende Gespräche mit den Leuten führen. Dafür fanden sie mich für den geistlichen Teil und stifteten mich ein paar fetzige Lobpreislieder zu mit unseren Gästen zu singen und sie sangen kräftig mit. Das war schön.
Auch an der Heimatfront gibts erfreuliche Nachrichten. Einer unserer Arbeiter auf dem Gelände, hat heimlich unserem Campus-GD gelauscht und sich vor lauter Berührung durch den Heiligen Geist gleich mal tränenreich bekehrt. Vielen ist das gar nicht aufgefallen, aber mein Teamkollege hat sich seiner (auch schon vorher) angenommen und begleitet ihn nun auf den ersten Schritten mit Jesus.
Auch hatte ich diese Woche mehrere Heimatgespräche via Skype was mich sehr gefreut hat.
Weniger erfreulich ist, dass mein Opa ins Krankenhaus eingeliefert wurde wegen Nierenversagens. Ihm geht es wohl schon wieder etwas besser aber, falls er am Wochenende nach hause kommt, braucht er tägliche Pflege. Mich wurmt natürlich das ich nicht vor Ort bei ihm sein kann, aber so lerne ich auch darin Gott einfach zu vertrauen, dass er bei ihm ist.Besonders weil er kein Christ ist. Bitte bete dafür, dass mein Opa sich auf diesem wohl letzten Lebensabschnitt für Jesus öffnet und mit Ihm zu Ihm heimgehen kann.

