Die letzten zwei Wochen verbrachte ich im “English Village” Camp bei der Schwesterschule von EMPI. Sie heisst CCMT und ist auch hier auf dem Campo. Unser Ziel war es einer Gruppe von bald-Missionaren aus Bolivien, Peru und Argentinien Werkzeuge auf den Weg zu geben, wie sie jede neue Sprache leicht erlernen am Beispiel von Englisch. Der Kurs bestand jeweils aus einem Teil Vermittlung und einem Teil Anwendung, für den die Studenten sich einen eigenen Plan erstellten von dem was sie gerne heute lernen wollen und dann kamen sie zu uns (je 1 Tutor für 1-2 Studenten) und fragten uns aus: entweder nach Vokabeln, Aussprache oder auch alles andere und wir vermitelten es ihnen anhand der Techniken die sie gerade vorher gelernt hatten. Wir übten uns dann auch im BESPRECHEN. Jaja, richtig gehört, im Besprechen ihrer MP3-Player. So konnten sie in den Pausen immer weiter Aussprache und Vokabeln üben. So kam es dass jetzt einige Latinos Englisch mit deutschem Akzent sprechen:-)
Je nach Level der Studenten war das entweder ganz spassig (hohes Level- die brauchten meist nur Kommunikationstraining) oder anstrengend (Anfänger- 0 Vorahnung)- Letztere hatte ich. Trotzdem war es für mich beeinduckend wie schnell einige und langsam andere Lernten, obwohl sie vom selben Level starteten, bzw. wie realistisch/ greifen nach den Sternen sie in ihrer Planerstellung waren. Ich konnte sie trotzdem nur die ganze Zeit bewundern, da sie von morgens 9-21 Uhr abends nur englisch sprechen durften, was wir mit “Bucks” belohnten, mit denen sie jeweils zum Ende der Woche in der Camposeigenen Boutique einkaufen konnten. Das motivierte.
Auch zu den Mahlzeiten durften sie nur Englisch sprechen, was die Kommunikation mit einigen sehr einschränkte und ich so einige bis zum Schluss kaum kannte, da ich nach 21 Uhr meist mit Videoschneiden unserer Paraguay-Erlebnisse beschäftigt war. Zum Ende waren wir so fertig dass wir auch unter den Tutoren gaaanz laaangsam und deutlich und mit Händen und Füssen sprachen.
Am Ende der ersten Woche hatten wir eine Stadtführung organisiert zu den markantesten der “7 Wunder von Cordoba” (da kann man sich nur wundern. Endlich hab auch ich meine neue Hafenstadt professionell kennengelernt. Wettermässig waren wir die ganze Woche so gesegnet. Es war immer leicht bewölkt, nicht zu heiss und auch kein Regen- also ideal zum lernen. So auch an dem Samstag. Es war ein Geschenk Gottes. Die Führung war natürlich in Englisch, was den Mitnahmeerfolg für einige doch stark einschränkte. Aber sie nickten immer freundlich und machten Fotos.
So starteten wir fröhlich in die zweite Woche und lachten den neuen Herausforderungen ins Gesicht.










Eine Cappucino-Kirche! Das ist eine Gemeinde, der ich mich auch anschließen könnte!
Liebe Grüße!
Comment by Heike — March 1, 2010 @ 4:49 PM