Auf dem EMPI Gelände…
… wurden wir von Marcelos Tochter Astrid und Schwiegersohn Jorge mit leckerem Asado und Hühnchen zum Mittag begrüßt. Sie haben zwei kleine Kinder, die sogar ein bissel deutsch können.
Während Marcelo Siesta hielt führte mich Uta erst mal über das Grundstück und klärte mich auf dass EMPI und CCMT (2 Bibelschulen auf einem Grundstück) zu einer Dachorganisation gehören aber getrennte Programme fahren. EMPI macht die 2 Grundausbildungsjahre, CCMT das Jahr Transkulturelle Mission on top.
Ich beschritt danach erstmal das Gelände um es zu „meinem Land“ zu machen und versuchte mich krampfhaft zu erinnern, ob es mich an Südafrika, Ecuador oder irgendeinen Ort erinnert wo ich schonmal war, um irgendeinen bekannten Bezugspunkt zu haben.
Es hat hier einerseits etwas von dritte Welt, die Sonne ist so stark und hell wie in Süd Afrika und die verstreuten einschossigen Geschäftshäuser oder Klitschen erinnern mich auch stark daran. Aber irgendwie ist es auch ganz anders, wirkt geordneter. Jetzt nach dem letzten Regen grünt alles.
Kann mir noch kaum vorstellen, dass das hier mein heim für die nächsten 3 Jahre sein soll.
Apropos Heim. Ich habe ein Zimmer, mit Bad, eine Miniküche mit nigelnagelneuem Kühlschrank. Es ist klein aber (zumeist) mein. Mindestens bis März dann ziehe ich in die Studentenzimmer mit den anderen Neuen. Bis dahin wird viel gebaut auf dem Gelände und es wird in der studienfreien Zeit als Freizeitheim vermietet.
Merke gerade wie das Jet Lag voll reinkickt. Hier ist es jetzt halb 5 zuhause 20:30 inklusive der geringen Schlafdauer vergangene Macht= Große Schlafheit und Müdigkeit.
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2 Stunden später bin ich schon aufgewacht. Und habe erstmal bis 20.30 Uhr Rasen gemäht. Ein Tropfen auf dem heissen Stein bei 5 ha. Einbrecher hatten letzten Monat die Technik geklaut, aber der Rasenmäher war eh fast hinüber. Dank Spenden konnten sie aber einen neuen (Hand-) Rasenmäher kaufen. Eigentlich bräuchte man einen Mähertaktor.
Der Sonnenuntergang war ein Geschenk, die Wolken sahen gedreht aus wie aus Watte und die Sonne schien sie an in allen Farben.


