January 10, 2012

Wieder in der Heimat?

Filed under: Deutschland,marco schnell,Persönliches — Tags: , , , — Marco @ 11:34 AM

Ausblick auf das neue Jahr

Prost Neujahr! schallte es noch vor wenigen Tagen aus allen Fernseh- und Radiostationen und liess uns schlagartig bewusst werden: Schon wieder hat ein neues Jahr begonnen. Diesmal 2012. “Das Ende der Welt steht vor der Tür”, mal wieder, sagen Endzeitpropheten. Mich lässt das relativ kalt, denn seit 3 Wochen bin ich wieder in MeckPomm und da ereignet sich ja wie bekannt, alles erst 40 Jahre später.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein fröhliches, gesundes und gesegnetes neues Jahr!

Deutschland erwartet mich ohne Schnee- komisch

Meine Vorweihnachtszeit (am 21.12. kam ich an) habe ich gut genutzt für alle möglichen und nötigen Ämtergänge und Anmeldungen, Jahrespostaufarbeitungen, Sacheneinsortierungen, einige Freunde-Besuchungen und Weihnachtsgeschenkeinkaufungen in aller letzter Minute.
Weihnachten ist nun zum Glück geschafft, ich konnte ein paar schöne Tage mit meiner Familie verbringen und schon alles für meine kurze Reise zur OJC Anfang Januar vorbereiten, sowie für die verschiedenen Gottesdienstbesuche um dort zu berichten.
Durch diese Überbeschäftigung mit den alltäglichen Angelegenheiten bin ich sofort wieder in den dt. Alltag reingerutscht und merke jetzt, mit ein bisschen Abstand, dass ich innerlich noch nicht wirklich angekommen bin. Der Abschied von meinen Freunden und Kommilitonen bei EMPI, das Wiedersehen und der erneute Abschied von den Freunden in Chile, das alles passierte zwischen Tür und Angel.
Ich wollte die ersten Tage im neuen Jahr für Stille und Reflektion nutzten (daher der Besuch bei der OJC) aber auch daraus wurde nichts. Zwei Tage war ich mit einem Bekannten bei der Afem-Tagung, mit theologischen Reflektionen zum Thema “Trinitare Missiologie” mit wohl den schlausten und erfahrendsten Köpfen im dt. Raum zum Thema Mission. Das liegt mir jetzt noch schwer im Magen.

Altes und Neues vereint- in Reichelsheim

Dann besuchte mich in Reichelsheim noch ein ehemaliger OJC-Kompagnon mit dem ich damals mein Jahr hier verbrachte. Ein schönes Wiedersehen. Und die letzten beiden Tagen waren hier weitere Besucher- ausgerechnet aus Buenos Aires. Argentinien verfolgt mich bis nach Deutschland- im guten Sinne. Und so entstand wieder ein neuer Kontakt, der mir vielleicht in der Zukunft helfen kann. Mal sehen was nächste Woche passiert.
So wünsche ich dir, dass du mit der Jahreslosung und Jesus sagen kannst “Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig” (2.Kor.12,9). Gott sei Dank hat sein Wort bestand, unabhängig von unserer Tagesverfassung oder ob alles so läuft wie geplant.
Das möchte ich dieses Jahr ein bisschen mehr lernen!

Ich bin übrigens unter meiner alten Festnetz- und Handynummer zu erreichen und freue mich auch über Anrufe, denn nun habe ich endlich wieder ein Handy, das funktioniert.