November 19, 2011

So ein Theater!

Filed under: Argentinien,marco schnell — Marco @ 2:24 PM

Mit dem Theater gings los

Ich freu mich berichten zu können, dass das Projekt in San Pedro für das kommende Jahr immer mehr an Form annimmt. Ich konnte mich am WE mit der zukünftigen Leiterin treffen und wir konnten uns über einige Kurse und Abläufe einigen, und das ohne Diskussionen. Das alleine zeigt mir wie sehr Gott an diesem Projekt teil hat. Und das freut mich. Natürlich wird uns auch jedes Mal klar wieviel noch zu tun ist.

Am Ende waren dann doch alle happy

Vorhang auf!
Am Nachmittag gings zur Iglesia Congregacional zum Praktikum. Eigentlich wollten wir um 19 Uhr Theaterproben machen, aber wie immer war nur ein Teil da, was mich diesmal richtig sauer machte, denn es war die Generalprobe. Einige die da waren, gingen dann noch (aus verschiedenen Gründen oder auch ohne, das sieht man hier nicht so eng). Wie gut dass ich einen ruhigen Teamkollegen habe “der mir alles erklärt”.
Am Sonntag vormittag war es dann soweit. Sie schafften sogar noch einen Vorhang aufzuhaengen um die Szenen zu unterteilen und alle hatten mehr oder weniger ihre Rollen drauf. Morgens, vor dem GD wollten dann doch ploetzlich alle doch nochmal üben, aber leider war keine Zeit dafür, denn wir feierten Gemeindegeburtstag mit viel Torte als Frühstück. Eine Herausforderung war die 1 1/2 Stundenpredigt des eingeladenen “Apostels”, der mich damit an den Rand meiner Geistlichkeit brachte. Aber das machte nichts, denn wir wurden danach zum Mittag eingeladen. Und dann wieder ausgeladen (weil irgendwas dazwischen kam).

Man(n) kann auch gut über PC Tischen schlafen

Dazu kam dann noch ein nächtlicher Regenguss, der sich gewaschen hatte und wir konnten von Glück sagen, dass wir nicht auf nassen Matrazen aufwachten, da wir direkt an der Eingangstuer schliefen, weil unser Zimmer mit Tischen vollgestellt war, so dass kaum Platz fuer Matrazen war.
Der Höhepunkt war dann am Sonntag, als ich dem Pastor sagte, dass ich ein Pedal gekauft habe fuers Keyboard, um dem Keyboarder das Spielen zu erleichtern. Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Keyboardspieler teilte er mir mit, dass dieser das Pedal nicht benutzen wird und ich es lieber mitnehmen soll. Ein gutes Beispiel wie Praktische Nächstenliebe nach hinten losgehen kann:)
Heute machen wir uns auf zu unserem letzten Praktikumswochenende. Wird es das vergangene an Erlebnissen überbieten?

November 9, 2011

San Pedro-Schule des Lebens

Filed under: Argentinien,Persönliches — Tags: , , — Marco @ 11:32 AM

Illegal besetzte Grundstuecke- eine Realität in San Pedro

Eine wunderbare, ereignisreiche und sehr ausgefuellte und heisse Woche in San Pedro,im Norden Argentiniens liegt hinter mir. Ich lernte den Pastor und seine Familie und meine zukuenftige Kollegen Vero kennen, die dieses Projekt schon seit längerem auf dem HErzen haben. Wirschafften es uns ueber Mission und Vision der Schule klar zu werden und fingen an schon einen Fachplan zu definieren.

Die fröhliche Pastorenfamilie

Die Idee ist das Vero und ich uns um so viele Kurse wie möglich kümmern, d.h. unterrichten und gleichzeitig Mentoren und Ansprechpartner für die Schüler sind die vor Ort wohnen werden. Es gibt noch ein paar kleine Ungereimheiten, z.B. WO die Schule stattfinden wird (bis jetzt gibts noch kein Gebäude) und auch über das Anfangsdatum sind wir uns noch nicht ganz einig. Sie möchten gerne Mitte 2012 anfangen, ich Anfang 2013 aus verschiedenen Gründen.

Fahrt nach Purmamarca- den Bergen mit den 7 Farben

Die Gemeinde hat mich ueber alle Massen nett empfangen. Habe die Tage viele der Gemeinde kennengelernt und mich auch dort gleich zu hause gefuehlt. (so scheint es mir ueberall zu gehen). Auch sahen wir uns verschiedene moegliche Schulhauser an. Bis jetzt gibts vielfaeltige Moeglichkeiten aber noch nichts festes. Wir wollen ein grosses Gebaeude mit Garten dran und viel Platz, also wohl eher in nem nahegelegnen Dorf als in der 80.000 Mann Stadt San Pedro.

Rote und graue Berge seite an seite, unglaublich!

Am Sonntag fuhren wir mit der Pastorenfamilie nach Purmamarca, noch etwas weiter noerdlich um uns fast ein Weltwunder anzusehen. “Die Berge der 7 Farben”. An einem Ort seite an Seite sind vom Schoepfer Berge aufgereit die in von Rot, blau, grün, bis grau und braun in den schönsten Farben leuchten. Dazu noch milder Sonnenschein, der einen in einer Höhe von 3200 m nicht allzusehr quält und ein leckeres Picknick, waren ein angenehmer Abschluss dieser Ereignisreichen Woche.
Danke für alle eure Gebete und dran denken. Gott hat vieles geklärt für mich, jetzt fehlen nur noch die Details.