Eigentlich war am vergangenen WE geplant über die Gründung von einer Kommunität am Bsp. von Kairos und Casa del ciruelo (eine Gemeinschaft in Gründung in Mar del Plata) zu reden. Am Ende gaben wir (von Kairos) in der Mehrzahl nur gute Dinge zu bedenken und kluge Ratschläge und stellten Fragen, die sie sich vielleicht noch nicht gestellt hatten. Ich wartete immer darauf, dass wir auch eigene Karten oder Erwartungen auf den Tisch legen,aber daraus wurde nichts. Dadurch, dass wir ständig Gruppengespräche hatten und auch in der Pause alle zusammen hingen, konnte ich auch keine dollen persönlichen Gespräche mit den „ciruellos“ führen.
Aber mir gefiel, dass diese nicht so festgelegt sind, alle recht ruhig vom Temperament her und eine Vision haben, ähnlich wie die von Kairos, vielleicht nicht ganz so rigoros. Kairos als Siftung hat eine festen Schwerpunkt in all ihrer Arbeit den Armen und Unterdrückten zu dienen und gegen die Ungerechtigkeit dieser Welt zu kämpfen. Das ist an sich sehr lobenswert, aber mein Problem damit ist, dass sie diese Vision wohl auch 1:1 für das Gemeinschaftsleben übernehmen wollen. Auch steht noch die Frage wo und wie sich die “KAiros Gemeinschaft” in die Orga-Struktur von der Stiftung ein-oder unterordnet. Das hiesse, nicht die Freiwilligen, die jungen Leute, die für ein oder mehre Jahre ständen im Mittelpunkt, sondern sie würden als Arbeitskraft gesehen, die die Kairosziele voranbringen. Ich weiss nicht, ob mir das so gut gefällt, denn dieser Fokus wäre ganz anders.
Die beiden Familien dort, haben zusammen 6 Kleinkinder, davon ein Mongolides. Dazu kommen noch 2-3 Teeniemädels die halb verwandt, halb adoptiert sind und irgendwie mitwohnen. Das ist schon ein spannender Haufen und kann wohl ganz schön an den Nerven ziehen, wenn ich mir das jeden Tag vorstelle.
Zusammen haben sie gerade ein Hostel gekauft und wollen dort christliche Studenten ansiedeln, die am Gemeinschaftsleben Interesse haben und auch an Jüngerschaft. Vielleicht wollen sie auch Ausländer als Freiwillige miteinbeziehen. Hört sich für mich überzeugender und offener an als Kairos.
Am Samstag gab ein richtiges ökumenischen Haustreffen, sie luden ca 30 Leute aus verschiedensten Gemeinden ein, denn Rene Padilla (von Kairos) sprach zum Thema “Salz und Licht” sein. Beeindruckend wie reich und harmonisch das meiste Gespräch ablief, auch wenn es in Einzelteilen zu starken, guten Diskussionen kam
Schade war, das es nicht mal Zeit gab “Mardel” (wie sie es selber nennen) kennenzulernen. Wir hatten lediglich Zeit einmal am Strand spazieren zu gehen und einen abend kurz in die Innenstadt.
Danke trotzdem an alle die mitgebetet und dran gedacht haben. Es war in allem doch ein sehr erweiterndes Wochenende und sei es nur um sich klar zu werden was mit der Gründung einer Gemeinschaft so alles zusammenhängt.











